Dialog zwischen Marketingfachleuten im Gebiet der Landesdirektion Dresden

Purpose. Die große Unbekannte. – Die Kienbaum Purpose Studie

Purpose. Die große Unbekannte. – Die Kienbaum Purpose Studie

Die Kienbaum-Studie zum Top-Thema Purpose

Unternehmenspurpose ist in aller Munde. – Und doch können rund 59 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer den Zweck des eigenen Unternehmens nicht ad hoc benennen. – Diese Erkenntnis ergibt sich aus der Studie zum Top-Thema Purpose, die die Personal- und Managementberatung Kienbaum in Kooperation mit human unlimited 2020 unter 1.300 Fach- und Führungskräfte durchgeführt hat.

Organisationen in der Pflicht

„Für uns und viele unserer Kundinnen und Kunden war die Frage nach einem Purpose der eigenen Organisation lan­ge Zeit weniger eine Modeerscheinung denn eine absolute Selbstverständlichkeit. – Die allerdings bisher schwer auf den Punkt zu bringen war“, meint Fabian Kienbaum, CEO von Kienbaum, zur Intention hinter der Erhebung.

Frank Dopheide, Gründer des strategischen Studienpartners human unlimited ergänzt: „Wir haben in der Praxis die Erfahrung gemacht, dass es auf dem Weg von der Kommunikation zur Implementierung des Unternehmenspurpose große Übertragungslücken gibt, die für massiven Kraftverlust sorgen. Die Zahlen sind deutlich. Die Handlungsableitungen auch.“

Das Kienbaum Institut @ ISM geht erstmals wissenschaftlich fundiert einigen Fragen nach, die bisher so noch nicht erhoben wurden: Wer ist für Entwicklung und Umsetzung des Purpose verantwortlich? Wie wirkt sich ein positiv wahrgenommener Purpose auf die Menschen im Unternehmen aus? Wie auf die Gesamtperformance? Die Mehrheit der Befragten (56 Prozent) gibt an, dass vor allem die Geschäftsführung für die Umsetzung und Kommunikation des Unternehmenspurpose verantwortlich zeichnet – und dass von der HR-Funktion mehr Einsatz (+14 Prozent) erwartet wird.

„Ein starker Purpose geht nach unseren Erkenntnissen mit erhöhter Performance, Kundenorientierung und Innovation einher. Und bei aller Theorie liegt die Pflicht letztlich bei den Organisationen, die sich selbst hinterfragen sollten. Unsere Studie kann dazu Denkanstöße geben und soll eine Handreichung für alle Entscheiderinnen und Entscheider sein, die ihr Unternehmen zukunftsfähig aufstellen wollen“, resümiert Fabian Kienbaum.

Wir freuen uns auf einen exklusiven und moderierten Einblick in die Studie und begrüßen dazu Fabian Kienbaum, Frank Dopheide und Lukas Fastenroth bei unserem virtuellen Clubabend.